Zwei Hände verpacken einen Gegenstand in ein Bienenwachstuch

Geschenke verpacken: 7 Tipps, wie du nachhaltig verpackst mit Ideen und Anleitung

Papier, Plastik und Tesafilm. Jedes Jahr verpacken wir an Weihnachten oder zum Geburtstag Geschenke und übrig bleibt ein Berg an Geschenkpapier. Doch es geht auch anders. Nachhaltiges Geschenkpapier, japanische Falttechniken mit Tüchern oder ein Geschenk im Geschenk…

Hier kommen 7 Tipps, um deine Geschenke nachhaltig zu verpacken:

1. Nutze das Geschenkpapier mehrfach

Wenn du eher Typ Aufreißer*in bist, müssen wir dich jetzt enttäuschen. Ab jetzt wird das Geschenk ganz vorsichtig ausgepackt und das Papier nicht mehr geknickt. Warum? Man kann es wiederverwenden!

Einfach das Geschenkpapier falten, in eine Kiste legen und beim nächsten Weihnachten wieder rausholen. Richtige Profis im nachhaltigen Verpacken machen das drei Jahre hintereinander.

2. Verpacke das Geschenk im Geschenk

Was, wenn die Verpackung auch ein Geschenk ist? Dann ist die Freude doppelt so schön.

Wie wäre es zum Beispiel mit einem Bienenwachstuch. Die gibt es in unterschiedlichen Größen und brauchen kein Tesafilm. Eine Alternative zur Plastik- und Frischhaltefolie sind sie auch noch. Auch nach Weihnachten.

Und wer möchte, kann sein nachhaltiges Geschenkpapier aka Bienenwachstuch so auch selber machen.

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3. Nimm Glas als Verpackung

Selbstgemachte Marmelade, Haselnusslikörchen oder hausgemachter Sirup. DIY-Geschenke vermeiden Müll und wer sie im Glas verschenkt, der oder die spart auch noch das Verpackungsmaterial.

4. Alte Zeitungen oder Konservendosen – nimm was da ist

Alles was aus Papier besteht, eignet sich als Geschenkpapier in nachhaltig. Uns fallen da zum Beispiel ein:

  • Ausgelesene Zeitungen
  • Flyer
  • Alte (Schuh-)Kartons
  • Klo- und Küchenpapierrollen (um kleine Sachen im Bonbon-Style zu verpacken)
  • Alte Notizblätter uvm.

Was auch als nachhaltige Verpackung funktioniert: Alte Dosen. Die Keksdose eignet sich zum Beispiel super für das T-Shirt (selbstverständlich mit GOTS Siegel) als Verpackung. Und (achtung Lifehack!) Konservendosen lassen sich perfekt als Verpackung upcyceln.

Hier kommt die Anleitung:

  1. Öffne die Dose mit einem Dosenöffner am Boden – nicht auf der Seite, wo die Mettallasche sitzt. Wichtig ist, dass du den Boden an einem kleinen Stück noch an der Dose lässt.
  2. Entferne die Tomaten, den Mais oder was auch immer drin ist und spüle die Dose sehr gut aus und lass sie trocknen.
  3. Lege, drücke oder stopfe dein Geschenk in die Dose und verkleb den Boden wieder mit einem schönen Stück Geschenkpapier (siehe Punkt 4).
  4. Ab unter den Weihnachtsbaum oder auf den Geburtstagstisch damit. Und ganz wichtig: Freuen, wenn die Beschenkten ihre Geschenkdose öffnen.

5. Nutze recyceltes Altpapier

Mittlerweile gibt es im Laden ökologisches Geschenkpapier. Es wird komplett aus Altpapier hergestellt. Ihr erkennt es an dem Umweltzeichen mit dem Blauen Engel.

Nicht zu vergessen: Es gibt mittlerweile viel Unternehmen, die extra auf eine ökologische Verpackung achten. Wir zum Beispiel setzen auf eine Verpackung aus Graspapier. Denn Gras ist in der Landwirtschaft oft ein Abfallprodukt und wird weggeschmissen. Dabei kann man daraus super Verpackungen machen.

6. Verpacke dein Geschenk in einen Stoffbeutel

Auch wer keine Hipster mit Bart und Jutebeutel ist, kann einen schönen Stoffbeutel immer gebrauchen. Noch viel schöner ist es, wenn darin die Geschenke übergeben werden.

7. Lerne eine neue Falttechnik aus Japan – mit Stofftüchern

Was haben Bäder und Geschenke zu verpacken gemeinsam? Richtig, die japanische Falttechnik Furoshiki. Angeblich war es früher in Japan üblich, seine Wertgegenstände und Klamotten während eines Besuchs der öffentlichen Badehäuser mit dieser bestimmten Technik einzuwickeln. Alles was man dafür brauchte, war ein relativ großes Tuch aus Baumwolle, Leinen oder Seide.

In Europa wird Furoshiki eher für das Verpacken von Geschenken genutzt. Es lassen sich aber auch Beutel durch unterschiedliche Furoshiki-Techniken falten.  Falls du noch mehr erfahren willst: Hier findest du eine PDF mit unterschiedlichen Versionen.

Wir erklären die hier eine einfache Technik, mit der du dein Geschenk ganz einfach und nachhaltig mit einem Baumwolltuch verpacken kannst. Denn die Tücher lassen sich immer wiederverwenden. Die Technik funktioniert gut bei festen, eckigen Sachen. Zum Beispiel bei einem Buch oder einer Box.

Was du brauchst:

  • Ein großes Tuch aus Baumwolle oder ähnlichem Stoff.
  • Einen grünen Zweig als Deko.
  • Deine Hände und eine gerade Unterlage (zum Beispiel dein Ess- oder Schreibtisch).

Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  1. Breite das Tuch vor die aus. Eine Ecke sollte direkt auf dich zeigen. Lege das Geschenk in die Mitte des Tuches.
  2. Lege die Ecke, die zu dir zeigt, über das Geschenk und zwar soweit wie es geht.
  3. Nun greifst du die gegenüberliegend Ecke des Stoffs und legst sie ebenfalls über das Geschenk. Die eine Ecke, die nun auf deiner Seite überlappt, klemmst du einfach unter das halb eingewickelte Geschenk. Der Block sollte nun komplett mit Stoff bedeckt sein. Nur noch links und rechts an den Seiten steht Stoff über.
  4. Jetzt geht es auf der linken Seite weiter. Klapp den Stoff an den Ecken ein (wie beim Geschenke verpacken mit Papier), zieh den Zipfel des Stoffes leicht straff und lege ihn über das Geschenk.
  5. Mache es genauso auf der rechten Seite. Jetzt liegen zwei Stoffschläuche auf der Oberseite deines Geschenks. Die verknotest du nur noch miteinander, steckst den grünen Zweig als Dekoration rein und fertig.

Hier siehst du die Technik auch noch mal im Video: 

Du hast Fragen? Dann schreib sie einfach in die Kommentare. Wir wünschen dir viel Spaß beim Verschenken und wie immer: Tschüss Plastik!

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