Eine Hand hält eine feste Spülseife und schäumt diese mit einer Spülbürste aus Holz auf.

Nachhaltigkeit in der Küche: Dein plastikfreier Abwasch

Aktualisiert am 6. April 2022 von Lucas Thrivvo

Laut Fraunhofer Institut UMSICHT werden in Deutschland pro Jahr etwa 330.000 Tonnen Mikroplastik in die Umwelt eingetragen. Das sind etwa 4 kg pro Person. Ganz schön viel, oder? Dabei gibt es viele einfache Möglichkeiten, den Eintrag von Mikroplastik in die Umwelt zu vermeiden. Zum Beispiel im Haushalt.

Was ist eigentlich Mikroplastik?

Mikroplastik sind winzige Plastikteilchen von einer Größe unter 5mm. Wenn Mikroplastik bei der mechanischen Zerlegung von Plastikprodukten entsteht, nennt man das auch sekundäres Mikroplastik. Primäres Mikroplastik dagegen sind kleine Teile aus Neuplastik, aus denen dann Plastikprodukte hergestellt werden.

Wenn Plastik oder eben Mikroplastik in die Umwelt gerät, ist das gefährlich. Tiere können die Plastikteile für Nahrung halten und sie essen. Außerdem lösen sich bei der Zerlegung von Plastikteilen die giftigen Zusatzstoffe heraus und natürliche Stoffkreisläufe werden durch die robusten Kunststoffteile gestört. Obwohl das meiste Mikroplastik aus dem Abrieb von Autoreifen stammt, gibt es auch im Haushalt viele Quellen für die kleinen Umweltverschmutzer.

Der Abwasch: Quelle für Mikroplastik im Haushalt

Eine der vielen möglichen Quellen von Mikroplastik aus dem Haushalt ist der Abwasch. Denn auch hier werden oft Alltagshelfer aus Plastik benutzt, etwa Schwämme, Bürsten oder Schwammtücher. Wenn sich diese Artikel mit der Zeit abnutzen, lösen sich kleine Mikroplastikpartikel und werden mit dem Abwasser weggespült. Das Abwasser wird zwar in der Aufbereitung gefiltert, doch trotzdem kann es passieren, dass über das Abwasser Mikroplastik in die Umwelt gerät. Außerdem können sich bei der mechanischen Zerlegung von Plastik schädliche Stoffe lösen, die dann ebenfalls in den Wasserkreislauf und die Natur eingetragen werden.

Mikroplastik vermeiden – mit Alltagshelfern aus natürlichen Materialien zur nachhaltigen Küche

Glücklicherweise gibt es zu allen Plastikartikeln rund um den Abwasch tolle Alternativen aus ganz natürlichen Materialien. Die sehen nicht nur besser aus, sondern sie funktionieren genauso gut und du kannst dir sicher sein, dass kein Mikroplastik über dein Abwaschwasser in den Wasserkreislauf und die Umwelt gerät!

Unsere Tipps für deinen plastikfreien Abwasch

Schwämme aus Luffa und Kokos

Verwende zum Abwaschen nur Schwämme aus natürlichen Pflanzenfasern wie Luffaschwämme oder Kokosschwämme. Luffa ist eine Kürbisart. Schwämme aus dieser Pflanze werden bei Kontakt mit Wasser weich, funktionieren durch die grobe Struktur aber super zum Schrubben. Deshalb sind sie auch als Körperschwämme beliebt. Kokosschwämme sind ein Upcyclingprodukt. Sie werden aus den Resten hergestellt, die bei der Verarbeitung von Kokos anfallen und eigenen sich besonders für hartnäckigeren Schmutz.

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Spülbürste aus Holz und Pflanzenborsten

Eine Spülbürste aus Holz ist nicht nur ein ästhetischer Hingucker, sondern auch ein besonders nachhaltiges Produkt. Unsere Spülbürste besteht nämlich aus FSC-zertifiziertem Buchenholz und Agavenfasern, wird im Schwarzwald hergestellt und hat einen wechselbaren Kopf. Dadurch musst du bei Abnutzung keine neue Bürste kaufen, sondern kannst einfach den Kopf auswechseln. Praktisch, oder?

Schwammtücher aus Zellulose und Baumwolle

Die bunten Schwammtücher aus Mikrofaser kennen wir wahrscheinlich alle. Doch die Plastiklappen halten leider meist nicht lange und geben darüber hinaus noch Mikroplastik und möglicherweise auch andere schädliche Stoffe ab. Das muss aber nicht sein. Denn es gibt die Schwammtücher auch aus natürlichen Fasern wie Holzzellulose und Baumwolle. Die Tücher sind bei 60°C waschbar und können dadurch oft verwendet werden. Eine super Lösung!

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Feste Spülseife oder Flüssigseife aus Pulver

Nie wieder große Spülmittel und Flüssigseife in großen Plastikflaschen kaufen müssen. Klingt gut? Finden wir auch. Deshalb haben wir gleich zwei Möglichkeiten für dich, wie du bei deinem Spülmittel und deine Handseife auf die Plastikverpackung verzichten oder diese reduzieren kannst:

Die feste Spülseife kommt ganz ohne Plastikverpackung, sondern nur in ein wenig Papier verpackt zu dir nach Hause. Sie duftet wunderbar nach Zitrone und ist sowohl für dein Geschirr als auch für deine Hände geeignet. Eine weitere plastiksparende Variante ist Flüssigseife, die du selber zuhause aus Seifenpulver anmischen kannst. Du gibst einfach das Seifenpulver mit Wasser in eine Pumpflasche und mischst das Ganze gut. Dabei sparst du Plastik ein, weil  durch das kleine Packungsvolumen im Gegensatz zu fertiger Flüssigseife viel weniger Verpackung benötigt wird.

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Los geht’s! Jetzt in deiner Küche Plastik vermeiden

Gar nicht so schwer, oder? Tatsächlich gibt es zu ganz vielen Plastikprodukten tolle nachhaltige Alternativen, die sich in der Verwendung entweder gar nicht unterscheiden oder nach einer kurzen Umgewöhnung sogar noch mehr Spaß machen. Denn nachhaltige Alltagshelfer sind nicht nur schön und umweltschonend, sondern machen uns doch auch gleich ein besseres Gefühl bei der Hausarbeit. Probier es aus und steige noch heute auf plastikfreie Produkte für deinen Haushalt um – für dich und für die Umwelt.

Welche Tipps zum Plastikvermeiden beim Abwasch kennst du noch? Verrate es uns in deinem Kommentar!

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