Selfie von Lucas vor dem NDR Schild.

Neue Frisur und viel Vorbereitung – Lucas war beim NDR zu Gast

Raus aus dem Office und frische Luft schnappen. Sich der Welt zeigen, mit neuer Frisur und Kribbeln im Bauch. Das erlebte Lucas letzte Woche. Anstatt in unserem gaia-Office an seinem Schreibtisch zu sitzen, war er beim Norddeutschen Rundfunk (NDR) live bei Mein Nachmittag auf Sendung.

Wie fühlt sich das an? War Lucas aufgeregt? Wie hat er sich vorbereitet und wie ist es hinter den Kulissen des NDR?

Das erzählt Lucas hier selbst. Er schildert, wie sich der erste Fernsehauftritt seines Lebens anfühlte

In meinem Kopf war die Sendung schon abgedreht. Es sollte um Corona und Plastikmüll gehen und für mich klang das perfekt. Nachhaltigkeit, Corona und Plastikverbrauch, unsere gaia-Lösung dafür und wie das alles zusammenhängt – das waren meine Themen. Wenn der NDR einen Experten wollte, sollten er ihn bekommen. Ich war heiß darauf, meine Gedanken mit der Welt zu teilen und optimal vorbereitet.

Doch es kam anders als gedacht. Ich merkte schon während der Probe, wie sehr sich meine Vorstellung von der Realität unterschied. Alle liefen konzentriert hin und her. Beleuchter drehten an den Lampen rum, Zeitnehmer stoppten die Sekunden und die Moderatorin Stephanie Müller-Spirra ging schnell mit mir die Themen durch. Wenn das die Probe war, hatte ich zu wenig Zeit. Die Realität gab mir fünf Minuten, vorbereitet war ich für eine Stunde.

Das bestätigte mir auch ein Experte der Verbraucherzentrale. Man hätte eben nur ein paar Minuten für ein sehr komplexes Thema, sagte er mir und ich wusste ganz genau was er meinte.

Kurz ärgerte ich mich. Hatte ich mich tatsächlich umsonst vorbereitet?

Wahrscheinlich. Aber so war es immerhin besser, als völlig unvorbereitet in die Sendung zu gehen.

Und dann ging es los. Der Pinsel mit Puder strich noch mal über mein Gesicht und plötzlich waren wir live. Ich erklärte, wie unser Bienenwachstuch funktioniert, beantwortete die Fragen von Stephanie und erzählte, dass jeder Mensch frisch kochen oder zu einer nachhaltigen Bank oder einem nachhaltigen Stromanbieter wechseln könne. Das wären kleine Schritte mit einem Effekt auf das große Ganze. Dann schwenkte die Kamera wieder weg und es war vorbei.

Direkt danach kamen die Zweifel. Wie oft hatte ich mich verhaspelt? Hatte ich schlau geantwortet? Oder mich komplett blamiert? Ich hatte keine Ahnung.

Blick auf auf das Set von der Sendung von Mein Nachmittag beim NDR.
Blick auf das Set. Die ganzen Lampen sieht man sonst nicht im Fernsehen… Foto: Lucas Grundhold

Trotz der Zweifel fühlte ich mich aber gut. Der Auftritt hatte Spaß gemacht. Nicht weil ich gerne im Mittelpunkt stehe, sondern weil ich in solchen Situationen merke, wie ich die Leute mit sinnvollen Inhalten erreiche. Das macht mich glücklich.

Ein Kompliment geht auch an den NDR. Hinter den Kulissen geht es sehr hektisch zu. Die Sendung ist durchgeplant und alles muss glatt laufen. Doch die Leute lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Niemand wird in dieser Hektik am Set durchgeschleust. Ich wurde sehr liebevoll aufgenommen und hatte das Gefühl, dass alle an mir und den Produkten interessiert waren.

Im Nachhinein bin ich stolz auf mich.

Auch wenn ich nur fünf Minuten hatte – ich habe sie genutzt. Sich kaum zu verhaspeln, gute Antworten zu geben, das alles mit fluffigem Haar (ich gebe zu, ich war vorher beim meinem Friseur Andreas), ist für den ersten Auftritt im Fernsehen keine schlechte Leistung.

Hier findest du die komplette Sendung. Erzähl uns gerne, wie sie dir gefallen hat. Wie hat sich Lucas geschlagen? Wir freuen uns über Feedback und deinen Kommentar.

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