Die drei Gründerinnen von oclean gucken von oben in die Kamera.

Viel Müll macht gute Laune – 5 Fragen an oclean

You never walk alone! Unsere Reihe SAME GOAL – SAME SOUL zeigt andere Unternehmen und Organisationen, die wir gut finden und mit denen wir zusammenarbeiten. Denn wir teilen das gleiche Ziel: Wir wollen die Welt ein Stück besser machen und uns gegenseitig unterstützen.

Dieses Mal geht es um oclean. Die Organisation setzt sich der Plastikflut in heimischen Gewässern zu wehr. Unter dem Motto „Nordisch for Nature“ räumen sie Hamburg mit Clean-Ups auf und verhindern, dass Plastikmüll über Flüsse ins Meer gespült wird.  

Außerdem zeigt oclean auf ihren Clean-Ups, wie jeder Mensch ganz einfach seinen oder ihren Beitrag leisten kann. Locker und mit viel Spaß klären sie Leute auf und sammeln neben sehr viel Müll auch Karmapunkte.

1. Was wollt ihr mit oclean erreichen?

Wir von oclean wollen ein stärkeres Bewusstsein für den eigenen Umgang mit Müll schaffen. Lösungsorientierte Aufklärung und verantwortliches Handeln bilden dabei die Basis für unsere gemeinschaftlichen Aktivitäten. Auf eine emphatische, bunte und mitreißende Art möchten wir Menschen in Hamburg motivieren, sich mit der eigenen Verantwortung gegenüber Abfall auseinanderzusetzen. Müll sammeln und Plastikvermeidung sollen in den Alltag integriert werden und gemeinsam wollen wir die Welt besser machen und die wunderschöne Natur in Hamburg schützen. Und wir wollen zeigen, dass das Thema Müll (das jeden Menschen angeht) auch Spaß machen kann und wir mit ganz unterschiedlichen Menschen kooperieren können.

2. Was treibt euch an und woher kommt die Motivation, die hinter oclean steckt?

Ursprünglich hatte unser Vater Thomas die Idee, in und für Hamburg aktiv zu werden. Das konnten wir nachvollziehen. Wir engagieren uns schon lange ehrenamtlich. Uns war bewusst, wie schön es ist, wenn man Dankbarkeit erfährt und sich für Andere stark macht.

Es geht uns also vor allem um den Sinn! Wir wollen etwas Sinnvolles machen, womit wir uns identifizieren können. Und es motiviert uns sehr, dass es immer mehr Firmen und Menschen in Hamburg gibt, die sich für die Umwelt engagieren.

Eine Gruppe schaut in die Kamera. Sie haben Handschuhe an und gerade Müll gesammelt.
Müllsammeln macht glücklich! Foto: oclean

3. Was war bisher euer schönstes Erfolgserlebnis und was eure größte Herausforderung?

Unser schönstes Erfolgserlebnis und gleichzeitig größte Herausforderung war unser Conscious Christmas Market. Das war ein Weihnachtsmarkt, den wir innerhalb sehr kurzer Zeit im Dezember 2019 auf die Beine gestellt haben. Wir waren noch ganz am Anfang mit oclean, hatten nur wenig Zeit das Event zu organisieren und wollten es perfekt und abwechslungsreich machen. Mit einem tollen Team ist uns aber genau das gelungen. Über 1000 Besucher konnten sich über eine Auswahl an nachhaltigen Weihnachtsmarktständen freuen, es gab Gewinnspiele, Workshops, Musik, Essen und vor allem: viel Spaß. Das hat uns bestärkt weitere Events zu veranstalten. Neben dieser Herausforderung ist natürlich die Corona-Zeit eine große Challenge für uns. In letzter Zeit konnten wir keine der geplanten Events organisieren und auch das ganze Thema Finanzierung, Förderanträge, Sponsoren ist für uns neu und herausfordernd. Aber wir wachsen mit unseren Aufgaben und werden auch hier von tollen Leuten unterstützt.

4. Was ist bei euch so richtig schiefgelaufen und was habt ihr daraus gelernt?

Letztes Jahr wurde kurz vor unserem Clean Up in der Neustadt unser VW-Bus mit dem gesamten Equipment vor Hannah’s Haustür abgeschleppt. Der Schock war groß, das Abschleppen sehr teuer, doch zum Glück hatten wir genug zeitlichen Puffer. Die Aktion fand noch rechtzeitig statt. Gelernt haben wir: Puffer ist immer wichtig. Vor allem, wenn man mit dem Auto unterwegs ist. Das wird uns auf jeden Fall so schnell nicht wieder passieren – auch weil wir bald auf Lastenfahrräder umsteigen.

5. Wenn oclean ein Krafttier hätte, wäre es ein/eine ….? Und warum?

Wir würden uns für den Wolf entscheiden! Er steht für Gemeinschaft, Taktik und Wissen – das passt zu uns. Vor allem der Gemeinschaftsaspekt und die Themen Wissen plus Bildung liegen uns sehr am Herzen!

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