Marlen sitzt an ihrem Arbeitsplatz und schaut auf ihren Laptop.

WIR SIND gaia – in der Produktion mit Marlen

Wie arbeiten wir eigentlich? Wen gibt es außer Karla, Lucas und Paol sonst noch? Bei WIR SIND gaia erzĂ€hlen Menschen von ihrer Arbeit bei uns. 

Den Start macht Marlen. Sie ist seit November 2019 bei gaia und leitet die Produktion. Wenn du was bestellt hast, ist Marlen der Grund, warum es bei dir ankommt. 

Warum und wie sie bei gaia gelandet ist und wie ihr Arbeitstag aussieht, erzÀhlt sie uns hier:

“gaia suchte jemanden in der Produktion und ich wollte mir den Betrieb mal angucken. Ich habe Textildesign studiert und mich wĂ€hrend meines Masters auf die nachhaltige Ausrichtung textiler Gestaltungsprozesse fokussiert.

Als ich zum VorstellungsgesprĂ€ch ins gaia Office kam, waren sie gerade eingezogen. Paol hatte sein BĂŒro noch mit Pappkartons vom Rest der Produktion abgetrennt. Um ehrlich zu sein: Es machte alles einen chaotischen Eindruck, aber ich fĂŒhlte mich sofort wohl. So ein Chaos passt auch ganz gut zu mir. Fern ab der Arbeit bin ich auch ein bisschen chaotisch. Da war mir gaia direkt sympathisch.

Marlen sitzt an ihrem Arbeitsplatz in der Produktion am Ende des Raumes.
Mitten in der Produktion hat Marlen ihren Arbeitsplatz. Foto: gaia/Simon Schröder

Ich startete dann in der Produktion. Alles kennenlernen, BienenwachstĂŒcher schneiden und falten – das war der Deal. Als Leitung sollte ich anfangen, wenn meine VorgĂ€ngerin Ende des Jahres ins Ausland ging. Das war genau richtig. Dadurch, dass ich jeden Schritt selber kennenlernte, hatte ich Zeit mir alles in Ruhe anzugucken.

Mein Tag geht um Neun los. Ich gucke was ĂŒber Nacht an Bestellungen reingekommen ist und verschaffe mir einen Überblick. Um zehn beginnt die Schicht fĂŒr alle in der Produktion. In einem kurzen Meeting verteile ich die Aufgaben, wer die BienenwachstĂŒcher faltet, wer Versand macht und wer die TĂŒcher wachst.

Kein Produkt gleicht dem anderen – aber es ist wichtig, dass wir einen Standard haben.

Dann gucke ich, was wir noch auf Lager haben und was wir in Zukunft brauchen. Das ist wichtig. Kleine Bestellungen haben wir schnell erledigt und die Anzahl ist in der Regel da. Aber bei sogenannten Großkunden muss ich schon im Voraus wissen, was wir brauchen. Diese AuftrĂ€ge ziehen sich teilweise ĂŒber mehrere Wochen hin.

Hinzu kommt noch eine tÀgliche QualitÀtskontrolle der Ware. Wir sind ja handmade. Kein Produkt gleicht dem anderen, aber uns ist es wichtig, dass wir trotzdem einen klaren Standard haben.

Wenn das erledigt ist, beantworte ich Mails und Fragen, von allen Seiten. Ich muss immer prĂ€sent sein und andauernd tauchen unterschiedliche Fragen auf. Mal fehlen Verpackungen in der Produktion, Karla hat eine Frage zu unserem Bestand und Paol informiert mich ĂŒber Neuerungen in unseren AblĂ€ufen. Es wird also nie langweilig.

Marlen sitzt an ihrem Schreibtisch und guckt auf ihren Laptop.
Foto: gaia/Simon Schröder

Und auch wenn es manchmal stresst: Dass wir alle so nah beieinander sind, ist unser Vorteil. Wir können alle direkt aufeinander eingehen und uns unterstĂŒtzen. Die Leute, die die BienenwachstĂŒcher falten, können sich angucken: Wie wird gewachst? Wie wird geschnitten? Gerade weil wir alle direkt sehen und verstehen, wie ein Bienenwachstuch entsteht, können wir einander effizient zuarbeiten.

Und natĂŒrlich auch, weil wir mittlerweile ein eingeschworenes Team sind. Es ist wirklich großartig, was wir seit November alles geschafft haben und wie sich gaia entwickelt. Ich freu mich, dass ich ein Teil davon sein kann.”

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