Maya lÀchelt in die Kamera. Sie hat lange Haare und eine Brille.

WIR SIND gaia – im Praktikum mit Maya

Wie arbeiten wir eigentlich? Wen gibt es außer Karla, Lucas und Paol sonst noch? Bei WIR SIND gaia erzĂ€hlen Menschen von ihrer Arbeit bei uns und wie sie zu uns gekommen sind. 

Dieses Mal gibt es eine Premiere. Denn mit Maya stellt sich hier unsere erste Praktikantin vor. Den ganzen September 2020 bekam sie bei uns einen Blick hinter die Kulissen und nicht nur sie war am ersten Tag deswegen aufgeregt


Ob diese Praktikumspremiere gut anlief und ob es ihr bei uns gefallen hat, erzÀhlt sie uns hier: 

“Im Juni 2020 hielt ich mein “Corona-Abi”- Zeugnis in der Hand und war stolz und erleichtert. Nach diesen ganzen Unsicherheiten in diesem in jeglicher Hinsicht besonderem Jahr war ich endlich fertig! Ich konnte es kaum glauben. 

Mein Plan fĂŒr danach sah wie folgt aus: Das eine Jahr vor einem Studium wollte ich fĂŒr mich selbst nutzen. Ich wollte eine Auszeit, den FĂŒhrerschein machen, vielleicht ein bisschen reisen, aber vor allem wollte ich mich orientieren und in verschiedene Bereiche reinschnuppern.

Der Kontakt zu gaia kam dann durch meine Mutter. Sie lernte Karla Anfang des Jahres bei einer Messe kennen und war begeistert von den Produkten. Sie brachte mir noch am Abend das Jungle Edition Set mit und auch ich war sofort ĂŒberzeugt. Genau so ein Produkt hatte ich gesucht. Seit wir im Geografieunterricht ĂŒber Nachhaltigkeit sprachen, beschĂ€ftigte dieses Thema mich sehr und das Bienenwachstuch war ein kleine und schöne Möglichkeit etwas zu verĂ€ndern. Damit konnte jeder Mensch, auch ich, etwas Gutes fĂŒr die Umwelt tun. Die Entscheidung, keine Frischhaltefolie mehr zu benutzen, kam dadurch wie von selbst. 

Als die Zusage kam, war ich aufgeregt.

Als ich mir dann noch die Website von gaia anschaute, merkte ich, wie sehr sie hinter den Produkten stehen und sich fĂŒr Nachhaltigkeit und ein plastikfreies Leben einsetzen. Ich war beeindruckt und kam auf die Idee mit dem Praktikum. Vielleicht gab es da mal die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen? Ich wollte es versuchen und schrieb eine Mail an Karla. 

Als die Zusage kam, war ich aufgeregt. NatĂŒrlich freute ich mich, aber so eine richtige Ahnung, was mich bei gaia erwarten wĂŒrde, hatte ich nicht. 

Anfang September war es dann so weit. Am ersten Tag wurde ich sehr herzlich von Helene und Karla empfangen und sie gaben mir einen Überblick ĂŒber meine vier Wochen im Unternehmen. Ich sollte alle Bereiche kennenlernen und viel eigenstĂ€ndig arbeiten – also Aufgaben ĂŒbernehmen und nicht nur mitlaufen.  

In der Produktion ging es los. Marlen fĂŒhrte mich kurz herum und zeigte mir die Schritte, die ein Bienenwachstuch durchlĂ€uft. Danach durfte ich direkt beim Falten und Packen der BienenwachstĂŒcher mithelfen. 

Der zweite Tag begann dann im BĂŒro mit einer Aufgabe fĂŒr mich. gaia ist gerade dabei einen Verein zu grĂŒnden und möchte die eigene Bildungsarbeit weiter ausbauen. Die Idee war, dass ich dazu neue Konzepte fĂŒr Workshops auf unterschiedlichen Veranstaltungen entwickelte.  

Außerdem sollte ich einen Einblick in die Arbeit der Redaktion bekommen und Instagram-Stories machen. Ich entschied mich dafĂŒr, frei vor der Kamera zu reden, mich vorzustellen und zu erzĂ€hlen, was ich alles wĂ€hrend meiner Praktikumszeit im Unternehmen so mache.

Anfangs bereute ich diese Idee. Auf einmal wurde mir klar, wie viele Follower der gaia Instagram Account hat (fast 22.000!). Aber ich konnte mich ĂŒberwinden, schrieb mir als Vorbereitung ein paar Stichpunkte auf und fing einfach an zu filmen. Das erste Video konnte ich direkt verwenden, fĂŒr das nĂ€chste brauchte ich allerdings deutlich mehr Versuche. Ich war ĂŒberrascht, wie viel Arbeit das alles war. Wir haben ja fast alle Instagram und Co. Eine 15-sekĂŒndige Story zu erstellen, in der man selber vor der Kamera spricht, dauerte aber lĂ€nger als gedacht. 

Die Arbeit machte Spaß und es fĂŒhlte sich gut an, dass die anderen mich einfach machen ließen, mir viel Vertrauen schenkten und mich im Anschluss fĂŒr meinen Einsatz lobten. Auch fĂŒr meinen Mut, mich vor der Kamera zu zeigen. 

Am dritten Tag ging es raus aus dem Office und ich durfte beim H&M Home Pop Up Store in der Mönckebergstraße im Verkauf dabei sein. gaia hatte dort fĂŒr eine Woche einen Stand, um noch mehr Menschen das Thema Nachhaltigkeit nĂ€her zu bringen und die Produkte vorzustellen. 

Ich hatte direkt das GefĂŒhl ein Teil des Teams zu sein.

Und dann verging die Zeit mit dem ganzen Input ziemlich schnell. Ich lernte alle Produktionsschritte kennen, arbeitete an meinem Konzept fĂŒr einen Workshop ĂŒber die Modeindustrie und war bei Meetings und BewerbungsgesprĂ€chen dabei. 

Chris gab mir Einblicke in seine Arbeit (Paid Media und Marketing) und wir drehten zusammen einen Film, den ich dann selber schneiden durfte. Ich lernte Paols Arbeitsbereich kennen, tauschte mich mit ihm aus und setzte mit ihm eine kreative Idee um, bei der es darum geht, etwas fĂŒr die Produktion zu visualisieren. Zum Abschluss entwickelte ich zusammen mit Karla ein Konzept fĂŒr ein Fotoshooting neuer Produkte. 

Auch wenn es anfangs ungewohnt war, fast acht Stunden am Tag zu arbeiten, freute ich mich jeden Tag wieder neu darauf, ins Office zu fahren. Die AtmosphĂ€re gefiel mir gut und ich fĂŒhlte mich sehr wohl. Ich hatte direkt das GefĂŒhl ein Teil des Teams zu sein. Es war toll, dass ich bei gaia die Gelegenheit bekommen habe, in ein nachhaltiges Unternehmen reinzuschnuppern, alle Bereiche kennenzulernen und selbststĂ€ndig mitzuarbeiten. Die Zeit war spannend und ich bin traurig, dass sie nun zu Ende ist. 

Ich habe viel fĂŒr mich mitgenommen und wenn der Plan aufgeht, werde ich neben dem Studium nĂ€chstes Jahr in der Produktion mitarbeiten. Ich bin gespannt und freue mich, dann wieder ein Teil von gaia zu sein.”

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