Maya lächelt in die Kamera. Sie hat lange Haare und eine Brille.

WIR SIND gaia – im Praktikum mit Maya

Aktualisiert am 6. Oktober 2020 von Simon Schröder

Wie arbeiten wir eigentlich? Wen gibt es außer Karla, Lucas und Paol sonst noch? Bei WIR SIND gaia erzählen Menschen von ihrer Arbeit bei uns und wie sie zu uns gekommen sind. 

Dieses Mal gibt es eine Premiere. Denn mit Maya stellt sich hier unsere erste Praktikantin vor. Den ganzen September 2020 bekam sie bei uns einen Blick hinter die Kulissen und nicht nur sie war am ersten Tag deswegen aufgeregt…

Ob diese Praktikumspremiere gut anlief und ob es ihr bei uns gefallen hat, erzählt sie uns hier: 

“Im Juni 2020 hielt ich mein “Corona-Abi”- Zeugnis in der Hand und war stolz und erleichtert. Nach diesen ganzen Unsicherheiten in diesem in jeglicher Hinsicht besonderem Jahr war ich endlich fertig! Ich konnte es kaum glauben. 

Mein Plan für danach sah wie folgt aus: Das eine Jahr vor einem Studium wollte ich für mich selbst nutzen. Ich wollte eine Auszeit, den Führerschein machen, vielleicht ein bisschen reisen, aber vor allem wollte ich mich orientieren und in verschiedene Bereiche reinschnuppern.

Der Kontakt zu gaia kam dann durch meine Mutter. Sie lernte Karla Anfang des Jahres bei einer Messe kennen und war begeistert von den Produkten. Sie brachte mir noch am Abend das Jungle Edition Set mit und auch ich war sofort überzeugt. Genau so ein Produkt hatte ich gesucht. Seit wir im Geografieunterricht über Nachhaltigkeit sprachen, beschäftigte dieses Thema mich sehr und das Bienenwachstuch war ein kleine und schöne Möglichkeit etwas zu verändern. Damit konnte jeder Mensch, auch ich, etwas Gutes für die Umwelt tun. Die Entscheidung, keine Frischhaltefolie mehr zu benutzen, kam dadurch wie von selbst. 

Als die Zusage kam, war ich aufgeregt.

Als ich mir dann noch die Website von gaia anschaute, merkte ich, wie sehr sie hinter den Produkten stehen und sich für Nachhaltigkeit und ein plastikfreies Leben einsetzen. Ich war beeindruckt und kam auf die Idee mit dem Praktikum. Vielleicht gab es da mal die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen? Ich wollte es versuchen und schrieb eine Mail an Karla. 

Als die Zusage kam, war ich aufgeregt. Natürlich freute ich mich, aber so eine richtige Ahnung, was mich bei gaia erwarten würde, hatte ich nicht. 

Anfang September war es dann so weit. Am ersten Tag wurde ich sehr herzlich von Helene und Karla empfangen und sie gaben mir einen Überblick über meine vier Wochen im Unternehmen. Ich sollte alle Bereiche kennenlernen und viel eigenständig arbeiten – also Aufgaben übernehmen und nicht nur mitlaufen.  

In der Produktion ging es los. Marlen führte mich kurz herum und zeigte mir die Schritte, die ein Bienenwachstuch durchläuft. Danach durfte ich direkt beim Falten und Packen der Bienenwachstücher mithelfen. 

Der zweite Tag begann dann im Büro mit einer Aufgabe für mich. gaia ist gerade dabei einen Verein zu gründen und möchte die eigene Bildungsarbeit weiter ausbauen. Die Idee war, dass ich dazu neue Konzepte für Workshops auf unterschiedlichen Veranstaltungen entwickelte.  

Außerdem sollte ich einen Einblick in die Arbeit der Redaktion bekommen und Instagram-Stories machen. Ich entschied mich dafür, frei vor der Kamera zu reden, mich vorzustellen und zu erzählen, was ich alles während meiner Praktikumszeit im Unternehmen so mache.

Anfangs bereute ich diese Idee. Auf einmal wurde mir klar, wie viele Follower der gaia Instagram Account hat (fast 22.000!). Aber ich konnte mich überwinden, schrieb mir als Vorbereitung ein paar Stichpunkte auf und fing einfach an zu filmen. Das erste Video konnte ich direkt verwenden, für das nächste brauchte ich allerdings deutlich mehr Versuche. Ich war überrascht, wie viel Arbeit das alles war. Wir haben ja fast alle Instagram und Co. Eine 15-sekündige Story zu erstellen, in der man selber vor der Kamera spricht, dauerte aber länger als gedacht. 

Die Arbeit machte Spaß und es fühlte sich gut an, dass die anderen mich einfach machen ließen, mir viel Vertrauen schenkten und mich im Anschluss für meinen Einsatz lobten. Auch für meinen Mut, mich vor der Kamera zu zeigen. 

Am dritten Tag ging es raus aus dem Office und ich durfte beim H&M Home Pop Up Store in der Mönckebergstraße im Verkauf dabei sein. gaia hatte dort für eine Woche einen Stand, um noch mehr Menschen das Thema Nachhaltigkeit näher zu bringen und die Produkte vorzustellen. 

Ich hatte direkt das Gefühl ein Teil des Teams zu sein.

Und dann verging die Zeit mit dem ganzen Input ziemlich schnell. Ich lernte alle Produktionsschritte kennen, arbeitete an meinem Konzept für einen Workshop über die Modeindustrie und war bei Meetings und Bewerbungsgesprächen dabei. 

Chris gab mir Einblicke in seine Arbeit (Paid Media und Marketing) und wir drehten zusammen einen Film, den ich dann selber schneiden durfte. Ich lernte Paols Arbeitsbereich kennen, tauschte mich mit ihm aus und setzte mit ihm eine kreative Idee um, bei der es darum geht, etwas für die Produktion zu visualisieren. Zum Abschluss entwickelte ich zusammen mit Karla ein Konzept für ein Fotoshooting neuer Produkte. 

Auch wenn es anfangs ungewohnt war, fast acht Stunden am Tag zu arbeiten, freute ich mich jeden Tag wieder neu darauf, ins Office zu fahren. Die Atmosphäre gefiel mir gut und ich fühlte mich sehr wohl. Ich hatte direkt das Gefühl ein Teil des Teams zu sein. Es war toll, dass ich bei gaia die Gelegenheit bekommen habe, in ein nachhaltiges Unternehmen reinzuschnuppern, alle Bereiche kennenzulernen und selbstständig mitzuarbeiten. Die Zeit war spannend und ich bin traurig, dass sie nun zu Ende ist. 

Ich habe viel für mich mitgenommen und wenn der Plan aufgeht, werde ich neben dem Studium nächstes Jahr in der Produktion mitarbeiten. Ich bin gespannt und freue mich, dann wieder ein Teil von gaia zu sein.”

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